marco-schweier-fotografie

 
  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Informationen Reiseberichte
Reiseberichte


Rennradtour Leipzig November 2011

Im Juni bin ich schon einmal mit dem Rennrad nach Leipzig gefahren, wo meine Tochter Rebecca studiert. Damals bin ich über Schweinfurt und Coburg gefahren und habe zwischendurch übernachtet.

Diesmal will ich die Nacht durchfahren, ich muss ja meinen neuen Nabendynamo und die LED Lampe einweihen. Als Strecke habe ich eine südliche Route gewählt, über Ulm und Nürnberg. Ich kenne sie von 2009, als ich in drei Tagen nach Leipzig fuhr. Allerdings ist es jetzt Mitte November und die Nächte sind lang und kalt. Mal sehen ob es klappt.

Die Wettervorhersage sieht gut aus, ich brauche wohl nicht mit Regen zu rechnen. Das ist auch eine Grundvoraussetzung für diese Tour zu dieser Jahreszeit. Wie sich herausstellen wird, ist aber auch bei trockenem Wetter eine solche non-Stop Tour im Winter ein ziemliches Abenteuer...

Weiterlesen...
 

Fahrradtour Berlin 2011

Ein Reisebericht, der vielleicht nicht ganz alltäglich ist...

Worum geht es? Nachdem ich schon mehrfach lange Strecken über mehrere Tage mit dem Rennrad zurückgelegt hatte, wollte ich mal schauen, was man in einem Rutsch durchfahren kann. Dabei entstand die Idee, non-stop, also ohne zu schlafen, von Kirchzarten bei Feiburg nach Berlin zu meiner Tochter zu fahren. Hier mein Bericht dazu:

Weiterlesen...
 

Annapurna Trek: Infos

Übersicht und Reiseinformationen zur Annapurna Umrundung im April 2009

Streckenverlauf:

Tag 8: Thorung Pedi - Muktinath Tag 7: Manang - Thorung Pedi
Tag 9: Muktinath - Kagbeni Tag 6: Manang - Ice Lake
Tag 10: Kagbeni - Marpha Tag 5: Ghyaru Manang
Tag 11: Marpha - Kalopani Tag 4: Chame - Ghyaru
Tag 12: Kalopani - Tatopani Tag 3: Tal - Chame
Tag 13: Tatopani - Ghorepani Tag 2: Bahundanda - Tal
Tag 14: Ghorepani - Ghandruk Tag 1: Besisahar - Bahundanda
Tag 15: Ghandruk - Nayapul Tag 0: Anreise zum Trek

uebersicht

profil

Finanzielles:

100 Nepalesische Rupien entspricht in etwa 96 Cent. Auf dem Trek lebt man sehr billig, da man ja nur die Übernachtungen und Verpflegung bezahlt. Interessanterweise ist der Zimmerpreis im Verhältnis viel günstiger als das Essen und vor allem als Getränke. So kostet ein Doppelzimmer umgerechnet etwa 1-3€ (!) und eine Flasche Bier (650ml) auch etwas 2-3€. Für eine große Kanne Tee wird manchmal auch schon 3€ verlangt, das ist für lokale Verhältnisse sehr viel. Ein Dhal Bhat kommt auf ca. 3€, auch westliche Gerichte wie Spaghetti kosten ähnlich. Allgemein ist es in tieferen Lagen deutlich preiswerter als in den abgelegenen Hochtälern. Wichtig ist auch zu wissen, daß die Preise innerhalb eines Ortes normalerweise einheitlich sind.

Wir haben pro Tag ca. 25€ zu zweit verbraucht. Dabei gab es zwar nicht jeden Tag, aber doch oft auch mal ein Bier. Getauscht hatten wir 30€ pro Tag, sodaß am Ende noch genug Geld für zwei Tage Pokhara da war. Es ist auf alle Fälle sinnvoll im Voraus in Kathmandu oder Pokhara zu tauschen, auf dem Trek gibt es so gut wie keine Möglichkeit, und wenn ist der Kurs viel schlechter.

Reisezeit / Wetter:

Unsere Reise fand Anfang April statt. Das Frühjahr ist die zweitbeste Reisezeit. So ist es zwar recht warm, aber man muß doch mit weniger klarer Luft rechnen, da die Luftfeuchtigkeit schon ansteigt. Ab Mai/Juni setzt dann die Regenzeit ein, in der es gerade auf der Südseite dann häufig regnet. Auch im April gibt es immer wieder mal einen Regenguss, meist Nachmittags. Aber es kann auch komplett klare Tage geben, besonders im nördlichen Bereich, der generell viel Trockener ist als der Süden. Ideal ist sicher Oktober/November, auch wenn es dann etwas kälter werden kann in der Höhe.

Kondition:

Es ist nicht notwendig, besonders trainiert zu sein für diesen Trek. Sicher sollte man gesundheitlich auf der Höhe sein, sonst macht es keinen Spass. Aber man braucht kein spezielles Wandertraining, das hatten wir auch nicht. Ich bin zwar Ausdauersportler und fahre viel Fahrrad, aber meine Frau Barbara betreibt keinen Sport und wir wandern normalerweise auch selten, wenn dann sind das eher kleine Spaziergänge.

Gepäck:

Es hat sich gezeigt, daß unsere Ausrüstung gut geeignet war. Dinge die wichtig sind, und die man nicht vergessen sollte:

  • Regenschutzhüllen für den/die Rucksäcke (nichts teures, die gehen schnell kaputt)
  • Einen wasserdichten Anorak (für die Höhe)
  • Eine dünne Regenjacke (für warme Gefilde)
  • Ein warmer Schlafsack (wo es sehr kalt ist, gibt es auch Decken)
  • Handschuhe (z.B. Langlaufhandschuhe, gut bei Frost)
  • Eine dünne Gesichtsmaske (Sportartikel, leicht und gut gegen eisigen Wind)
  • Eine leichte Fleece Jacke (ich hatte beim Wandern meist nur ein T-Shirt und die Fleece Jacke an, auch wenn es kalt war)
  • Eine Kopfbedeckung, ideal wäre ein Hut mit Krempe wegen dem Sonnenschutz. Wir hatten nur Caps und ich habe das Schild oft gedreht um mein Ohr zu schützen.
  • eventuell ein Buff um die Ohren zu schützen
  • Eine gute Sonnenbrille (man braucht keine Gletscherbrille)
  • Sunblocker (auch die Handoberflächen einreiben!)
  • Kerzen für abends (meist gibt es kein elektrisches Licht)
  • Stirnlampen mit Ersatzbatterien (ideal wenn man nachts raus muss, und für den Thorung La)
  • ein Vorhängeschloß ist praktisch wenn man den einfachen Schlössern der Lodges nicht traut.
  • Müslirigel, Studentenfutter (Müslirigel eignen sich auch gut als kleine Geschenke)
  • das übliche: Klopapier, Aspirin, Pflaster, Kopien von Pass und Ticket, Schnur

 

 

Annapurna Trek: Anreise

Tag 1

Anreisetag (Sonntag, 29.3.09)

Gegen Mittag kommen wir nach etwa zwei Stunden Verspätung unseres Jet Airway Fluges aus Delhi in Kathmandu an. Wir, das sind meine Frau Barbara und ich. Wir haben die Flüge per Internet gebucht, genauso die Lodge in Kams2_2310-hpthmandu. Alles andere wird sich ergeben. Die erste positive Überraschung ist, daß unsere beiden Rucksäcke unversehrt in der Gepäckausgabe auftauchen. Nach dem Stop-Over in Delhi waren wir ganz und gar nicht sicher, daß das klappen wird. Auch der vorher per e-mail vereinbarte Transfer zur Lodge funktioniert reibungslos trotz der Verspätung. Der Fahrer der Lodge hat geduldig ausgeharrt bis wir endlich ankamen.

Nach einer gefühlt endlosen Fahrt durch die verstopften Strassen Kathmandus gelangen wir in die Lodge, die uns wie eine kleine Oase erscheint nach der Hektik der Stadt. Die Lodge 'Haus Namaste' liegt westlich der Altstadt auf einer kleinen Anhöhe unweit des UN Gebäudes in einer sehr ruhigen Lage mit einem grünen Garten in dem man sich gleich wohl fühlt.

Weiterlesen...
 

Neuestes Bild

Mühsal
Mühsal